UN-Berichterstatter fordern Strafverfolgung von Pornhub-Mutterkonzern

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Zwei UN-Sonderberichterstatterinnen fordern die strafrechtliche Verfolgung des Pornhub-Mutterkonzerns Aylo. Sie werfen der Plattform systematische Menschenrechtsverletzungen vor. Die FSC warnt vor überzogenen Maßnahmen.

Die Vereinten Nationen haben eine scharfe Kritik an großen Pornoplattformen geübt. Zwei UN-Sonderberichterstatterinnen fordern drastische Maßnahmen gegen den Betreiber von Pornhub. Das könnte weitreichende Folgen für die gesamte Branche haben. ### Was ist passiert? Reem Alsalem und Ana Brian Nougrères, beide UN-Sonderberichterstatterinnen, haben eine gemeinsame Pressemitteilung veröffentlicht. Darin rufen sie die internationale Gemeinschaft auf, den Pornhub-Mutterkonzern Aylo strafrechtlich zu verfolgen. Die Vorwürfe wiegen schwer: Die Plattformen sollen systematisch gegen Menschenrechte verstoßen. Besonders kritisch sehen die Berichterstatterinnen die mangelnde Kontrolle von Inhalten. Ihrer Ansicht nach profitieren die Betreiber von nicht einvernehmlichem Material. Das betrifft vor allem Aufnahmen, die ohne Wissen oder Zustimmung der beteiligten Personen verbreitet werden. ### Warum ist das relevant? Pornhub gehört zu den meistbesuchten Websites weltweit. Allein in Deutschland nutzen täglich Millionen Menschen solche Plattformen. Die Forderung der UN könnte ein Signal für strengere Regulierungen sein. - Die UN verlangt strafrechtliche Konsequenzen für Konzernchefs - Plattformen sollen zur Verantwortung gezogen werden - Opfer von Missbrauch sollen besser geschützt werden Die Free Speech Coalition (FSC), ein Branchenverband, hat ebenfalls reagiert. In einer eigenen Stellungnahme warnt der Verband vor überzogenen Maßnahmen. Man müsse zwischen legalen und illegalen Inhalten unterscheiden. ### Auswirkungen auf die Branche Die Diskussion betrifft nicht nur Pornhub selbst. Auch andere große Plattformen wie XVideos oder XHamster könnten betroffen sein. Die UN-Berichterstatterinnen fordern einheitliche Standards für alle Anbieter. Bereits in den letzten Jahren gab es ähnliche Vorstöße. In Kanada und Großbritannien wurden Gesetze verschärft. Die USA diskutieren über eine bundesweite Regelung. Deutschland hat mit dem NetzDG bereits einige Schritte unternommen. ### Was bedeutet das für Nutzer? Für normale Nutzer ändert sich zunächst wenig. Die Plattformen bleiben vorerst online. Langfristig könnte aber eine strengere Altersverifikation kommen. Auch die Löschung von nicht einvernehmlichen Inhalten soll schneller erfolgen. Experten rechnen mit einer kontroversen Debatte. Datenschützer warnen vor zu weitreichenden Kontrollen. Menschenrechtsorganisationen begrüßen dagegen die UN-Initiative. ### Fazit Die UN-Forderung ist ein wichtiger Schritt. Sie zeigt, dass das Thema Menschenrechte auf Pornoplattformen endlich ernst genommen wird. Wie die Umsetzung konkret aussehen wird, bleibt abzuwarten. Klar ist: Die Diskussion wird weitergehen.